Langsam wird es ernst...

... der Abschiedstermin rückt näher.

Ende August werde ich Deutschland für ein Jahr verlassen um neue Erfahrungen als Au Pair zu machen. In der Familie werde ich mich um zwei Mädchen, Ella und Georgie (10 und 12) , den Hund der Familie und den Haushalt kümmern.

 

Um mich schon jetzt auf meinen Aufenthalt vorzubereiten, koche ich beinahe jeden Tag  für meine Mama und mich. Das Kochen macht mir sogar ungeahnt viel Spaß, davor muss ich also keine Angst haben. Es sei denn, ich finde keinen richtigen Supermarkt in dem ich die Zutaten einkaufen kann, die ich brauche. Wie zum Beispiel Spaghetti mit Tomatensoße, Pizza oder sonstige einfache Gerichte ;-)

 

Mehr Sorgen mache ich mir um den Hund mit dem ich drei Mal die Woche, drei Mal am Tag für etwa eine Stunde raus muss. Hoffentlich ist er lieb und kommt damit klar, dass seine zukünftige Ausführerin nicht so viel Ahnung davon hat, wie man mit Hunden umgeht und was ihnen Spaß macht.

 

  An meinen freien Tagen (Montag und Freitag) werde ich die Sprachschule in St. Albans besuchen, voraussichtlich wohl so lange, bis ich ein ordentliches Zertifikat in der Tasche habe, welches meinen Lebenslauf in Zukunft schmücken kann.

 

Nach dem also der Flug nach England gebucht ist, stellen sich gemischte Gefühle bei mir ein. Auf der einen Seite bin ich voller Neugier, gespannt darauf, was mich wohl in Great Britain erwarten wird. Ich freue mich, ein Jahr lang Englisch sprechen, in einer kleinen Stadt  nahe London leben zu dürfen und meine Erfahrungen mit Kindern sowie im Haushalt machen zu können.

Andererseits bekomme ich ein bisschen Angst, wenn ich an meinen Abflugtermin denke, der Tag für Tag näher rückt.

Ich werde ein Jahr lang von meinen Eltern, meiner Familie, meinem Freund und meinen ganzen Freundinnen und Freunden getrennt sein. Der Kontakt wird sich wohl auf Email, telefonieren (wahrscheinlich über Skype) und vielleicht auch Briefe beschränken.

 

Aber auch diese Seite hier soll die Entfernung zwischen mir und den daheimgebliebenen verringern.

Zukünftig werde ich versuchen, hier so oft es geht Fotos hochzuladen und meine Erlebnisse und Eindrücke zu schildern.

 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr meine Einträge lest und vielleicht sogar ein Kommentar hinterlasst.

Bis bald,

eure Wiebke ♥

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Kommentare: 3
  • #1

    Mama (Samstag, 18 Juni 2011 11:17)

    Auch ich bin gespannt wie es ohne dich sein wird. Es wird mir bestimmt komisch vorkommen, wenn du mittags nicht nach Hause kommst oder Papa und ich alleine beim Essen sitzen. Aber ich bin auch ein bisschen neidisch auf das was auf dich zukommt. Und ich bin stolz, dass du diesen Schritt wagst.
    Ich habe dich sehr lieb.

  • #2

    Papa (Dienstag, 28 Juni 2011 18:51)

    ...na ja, es wäre auch recht unnormal, wenn Du kein komisches Gefühl haben würdest...
    Liebe Tochter, wir sind sicher, dass Du Deinen Weg gut gehen wirst - machst jetzt einen kleinen Umweg über GB, dann weiter und weiter. Und wenn Du mal Fragen oder Sehnsucht hast - Du bist gar nicht so weit weg, im Zeitalter des Internets ist man sich näher als man denkt; das weißt Du besser als wir. Also nicht verzagen, Du weißt, dass wir Dich sehr lieb haben und das gibt Dir Kraft!

  • #3

    Onkelchen (Montag, 18 Juli 2011 18:39)

    Ich wünsche dir einfach nur alles Gute, Gesundheit, Glück und viel Erfolg!

    Dein Onkel Stefan