Wii, Teija, Badebomben und ein Glas Wein

Der erste richtige Tag begann für mich um 9 Uhr.

Verspannt und nicht gerade ausgeschlafen stieg ich aus dem Bett. Bevor ich nach unten ging, zog ich mir dicke Socken und meine Fleecejacke über, denn unten in der Küche war es irgendwie immer kalt, besonders die Fliesen.

Georgie hatte zwei Arzttermine und darum war sie mit ihrer Mum unterwegs, während ich mit Ella zu Hause blieb. Zusammen spielten wir Wii - daran musste ich mich noch gewöhnen, denn so ein richtiger Experte war ich noch nicht darin. In einem Jahr wird sich das aber bestimmt ändern!

 

Nach dem ersten Arzttermin kamen Claire und Georgie nach Hause. Zum Mittagessen gab es geröstete Kartoffeln, Erbsen, Karotten und kleine Mini-sausages (Würstchen). Also recht gesund und abwechslungsreich für englische Küche.

Anschließend gingen wir vier mit Teija, der Hündin raus.

Sie ist ein Finnischer Lapphund und gerade mal 16 Monate alt. Der liebste Hund, den ich bisher kennen gelernt habe - sorry Cooper ;-).

Wir gingen zu einer riesigen Grünfläche auf der man die Hunde laufen lassen, aber zum Beispiel auch Fußball spielen kann. Claire ließ Teija von der Leine und Georgie und ich kickten einen kleinen Fußball immer wieder hin und her, wobei Teija immer wieder dazwischen lief, sie wollte mitspielen!

 

Als wir wieder zu Hause waren, fielen mir die Gastgeschenke ein, die ich mitgebracht hatte. Badebomben und selbstgemachte Ketten.

Die Mädchen waren völlig begeistert von den Badebomben und ich erleichtert.

 

Nachmittags hatte Ella noch eine Reitstunde bei ihrer Tante. Alle zusammen - mit Teija - fuhren wir zu den Ställen und während Ella auf einem Pony den Weg durch einen Wald einschlug, liefen wir anderen zu Fuß hinterher.

Die Tante der Mädchen hat ebenfalls einen Hund und - Überraschung, es ist die beste Freundin von Teija!

Die zwei Vierbeiner lieferten sich immer wieder Rennen und zu oft gelang es ihnen in einem unbemerkten Moment in die größten und schlammigsten Pfützen zu springen.

Auntie Mariella ist wirklich sehr lieb. Bereits nach den ersten zwei Sätzen (Hi, my name is Wiebke. Oh thank you, I am really fine!) machte sie mir Komplimente für mein so gutes Englisch. Irritiert entgegnete ich, dass ich ja noch gar nichts gesagt hätte, bedankte mich aber natürlich trotzdem. Merkwürdig diese Engländer :)

 

Schließlich waren wir wieder zu Hause. Nach dem Abendessen wollten die Mädchen gleich ihre Badebomben ausprobieren und eine nach der anderen verschwand im Bad.

Als ich gegen halb 9 Uhr wieder nach unten ging, waren die beiden bereits in der Badewanne bzw. im Bett verschwunden. Der Tag war also nicht nur für mich sehr anstrengend und aufregend gewesen.

Claire und JP boten mir ein Glas Wein an und so saßen wir noch eine Weile vor dem Fernseher, redeten über dies und das und tranken etwas Wein.

Um halb 11 Uhr entschied ich mich dann, nach oben in mein Zimmer zu gehen. Aber natürlich habe ich es wieder nicht geschafft, vor Mitternacht ins Bett zu kommen. Hoffentlich verhilft wenigstens der Alkohol zu einem festeren Schlaf als letzte Nacht.

Gute Nacht.

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Tjård Matthiasson (Freitag, 23 September 2011 00:31)

    Sie ist ja auch kein Terrier, dem man LAAAUUUT hinterherschreien muss, dass der Hund kommt, wa? ;)

  • #2

    Masticating Juicer (Montag, 15 April 2013 14:09)

    This is a great blog post! Thanks for sharing with us!