Hier ist nun mein Blog entstanden, also Berichte über das was ich so erlebe...

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Inhaltsverzeichnis

04. April 2012
Ferien und Vorfreude

20. März 2012
CAE und St Patrick's Day

05. Feb 2012
Neue Laufschuhe und Schnee

10. Jan 2012
Eingewöhung

25. Okt 2011
Ein Ausflug-reiches Wochenende

10. Okt 2011
Die Konfrontation

08. Okt 2011
Die Nerven lagen blank

02. Okt 2011
Summerfeeling: Picnic im Park ☼

22. Sep 2011
Gute und schlechte Tage...

18. Sep 2011
Let's go to Hollywood! - und danach ab ins Bett

15. Sep 2011
Slug and Lettuce, Putzen, Backen, Schlafen

11. Sep 2011
London, Marina, Babysitten

10. Sep 2011
London, London, London :-)

07. Sep 2011
Language School? Oaklands College oder School of Languages? Maren in London und Monopoly :)

04. Sep 2011
Shopping, Bauen, best weekend ever (so far) und Shopping

01. Sep 2011
Geburtstagskuchen, Grandma Gay, geschmolzenes Plastik

31. Aug 2011
Wii, Teija, Badebomben und ein Glas Wein

31. Aug 2011
Die Ankunft, große Erschöpfung und eine nicht sehr ruhige Nacht

07. Aug 2011
Ich packe meinen Koffer und nehme mit...

30. Jul 2011
Bye Marina, see you soon!!

17. Jun 2011
Langsam wird es ernst...

Mi

04

Apr

2012

Ferien und Vorfreude!

Es sind Osterferien im englischen Lande und das bedeutet für die meisten Au Pairs, dass Träume wahr werden – manchmal sogar Albträume. Die Kinder sind den ganzen Tag zu Haus und wollen entweder Bespaßung oder nerven einfach so.

 

Ich hatte dieses Mal allerdings Glück. Georgie nahm an einem Musical Workshop für Shrek und Ella an einem Ski Kurs teil. Montag und Dienstag hatte ich also das Haus von halb 10 bis halb 1 für mich allein. Oder besser die Zeit, um mit Teija einen schönen langen Spaziergang zu machen. Gegen halb 1 kam Ella nach Hause und anstatt irgendetwas mit mir machen zu wollen, ging sie schnurstracks ins Wohnzimmer und ließ sich von Fernseher und Laptop bedudeln. Nur eins von beidem ist ja nicht spannend genug!

 

Der Dienstag sah ähnlich aus, von Ella sah ich nicht viel. Nachmittags gingen wir für eine halbe Stunde aufs Trampolin wo sie mir ein paar Gymnastikfiguren beibrachte. Leider scheitere ich schon bei einem Radschlag, meine Handstandkünste konnte ich allerdings wieder aufleben lassen :)

Georgie ging nach dem Workshop an beiden Tagen mit zu ihrer Freundin Dom und kam erst spät wieder. Sie machte es richtig und verbrachte ihre freie Zeit außer Haus mit Freunden!

 

Claire hatte mich am Dienstagmorgen gefragt, ob ich abends mit ihr ins Gym zum Schwimmen wollte. Ella hatte keine Lust aber mir gefiel der Gedanke, mal wieder von Wasser umgeben zu sein und entschied mich, mitzugehen. Als Claire abends im Gym anrief um zu fragen, ob der Pool frei wäre, sagte man ihr, dass er über Ostern geschlossen sei. Kurzfristig entschieden wir uns, einfach so ein bisschen Sport zu machen und für eine halbe Stunde hinzufahren.

 

Als wir ankamen, wusste ich genau, warum ich es nicht mochte, ins Fitness Studio zu gehen. Überall diese angeberischen, sportlichen Leute mit Muskeln, Ausdauer oder einfach nur dem Aussehen, super fit zu sein und mich damit einschüchterten. Aber ich war tapfer. Bewaffnet mit einem halben Liter Mineralwasser, einem Handtuch und meinem MP3 Player mit selbstgewählter Musik stellte ich mich der Herausforderung. Zwischen den ganzen Geräten fühlte ich mich ziemlich verloren. Claire ging auf den Crosstrainer. Ich entschied mich für das einfache Laufband, verstöpselte meine Ohren um dem aufdringlichen Gebrumme der Maschinen und Motoren, dem lauten Atmen der sportlich aktiven Menschen um mich rum und dem nervigen Gesumme der Airconditioning den Weg in meinen Gehörgang zu versperren.

 

Ich muss sagen, ich war wirklich sehr stolz auf mich, eine halbe Stunde auf diesem Laufband gestanden oder viel mehr gelaufen zu sein. 5 Kilometer, zu Beginn mit durchschnittlich 7km/h, nach 15 Minuten mit durchschnittlichen 9km/h. Wooo hoooo!

 

Um halb 10 waren wir wieder zu Hause. Schnell duschte ich, machte mir noch einen kleinen Snack und verschwand dann mit dem Gefühl, ziemlich sportlich zu sein und meinem Buch im Bett.

 

Mittwoch hatte Ella keinen Ski Kurs mehr. Und auch keinen Laptop mit dem man auf dem Sofa vor dem Fernseher lümmeln konnte. Meine Hosteltern hatten einen feinen Zug gemacht und irgendwas am Laptop gedreht, geschaltet oder entfernt, so dass er sich nicht mehr anschalten ließ. Das hieß für Ella weniger viereckige Augen. Außerdem hatte Claire ihr £5 gegeben, quasi als Erpressung um sie vor die Tür zu kriegen. Wir planten, nachmittags mit Ellas Freundin in die Stadt hochzulaufen und uns einen Milkshake von der Shaken Cow zu gönnen. Als die zwei allerdings dann vor dem Computer saßen und irgendein komisches Onlinespiel spielten, hatte sich die Motivation gelichtet und so blieben wir einfach zu Hause. Ich entspannte mich mit meinem Buch auf meinem Bett und fand dadurch die Zeit und Muße, wieder einmal einen Eintrag zu verfassen.

 

Dank Georgies Hilfe konnte der Laptop übrigens wieder zum Leben erweckt werden. Ups!

 

Mein Donnerstag und Freitag würden ziemlich gechillt aussehen. Georgie würde wieder zum Musical Workshop gehen. Gerade fällt mir auf, dass ich gar nicht weiß, ob Ella morgen zu Hause ist oder nicht? Vielleicht haben Teija und ich ja Glück und wir haben die Freiheit, wieder einen schönen langen Spaziergang zu machen? Ich hoffe es sehr. Vielleicht treffe ich dann auch wieder die Frau, der ich gestern über den Weg gelaufen war? In unserer Parallelstraße parkt momentan ein Auto – aus HANNOVER!! Als ich mit Teija morgens an dem Haus vorbei lief, vor dem das Auto stand, kam ein Hund aus dem Garten rausgelaufen, beschnupperte Teija, markierte links und rechts neben dem Gartentor sein Revier und verschwand mit meinem Zutun wieder im Garten.

Später trafen Teija und ich wieder auf den Hund, diesmal mit Besitzerin! Ich sprach sie an; “I’ve already met your dog this morning. You live in Cunningham Avenue, right?” “My parents live there, I’m just visiting them.”, berichtete sie. “Dann kommen sie aus Hannover, oder?“, stellte ich fest, was sie mir mit einem überraschten Nicken bestätigte, “Ich nämlich auch!”

Sie war in St Albans aufgewachsen, wegen des Jobs nach Osnabrück und aufgrund der Liebe nach Hannover gezogen.

Nach dem Osterwochenende werde ich mit Lea nach York und Leeds fahren, von Montag bis Mittwoch. Donnerstag und Freitag werde ich nicht nur auf Teija aufpassen, sondern auch noch Shimmer, den Hund von Tante Mariana sitten. Shimmer ist grundsätzlich eine ganz liebe aber ziemlich kraftvoll und aufgedreht. Das wird interessant, mit den beiden auf einen Walk zu gehen!

 

Und dann ist es endlich so weit: Freitagvormittag werden die langersehnten Eltern und Großeltern endlich in St Albans eintreffen! Ich freue mich schon so unendlich. Gut, dass ich bis dahin noch so viel um die Ohren habe, sodass ich nicht vor Aufregung ruhelos durchs Haus laufe! :)

 

 

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